Familienurlaub in Rimini kann auch spannend sein – Laufen, Baden, Wandern, Rennradfahren und Sightseeing an der italienischen Adria

Familienurlaub Rimini

An der italienischen Adria habe ich schon ein paar Urlaube gemacht. Die langen Sandstrände eignen sich für Familien mit Kindern sehr gut, aber die Küste ist sehr verbaut und wenn man keine Tagestouren nach Venedig oder Florenz unternimmt, scheint ein Urlaub an der Adria für alle, wie was schönes sehen und viel erleben möchten, ziemlich langweilig.

Da das Reiseziel von München schnell mit dem eigenen PKW zu erreichen ist, fahre ich immer wieder nach Bibione, Grado oder Isola Albarella, wo mein Sohn im Sand spielen und im Meer baden kann.

Auch in diesem Jahr haben wir mit meinem Freund und meinem Sohn die erste Woche der Pfingstferien an der italienischen Adria verbracht. Diesmal habe ich ein günstiges Apartment in Riccione in der Nähe von Rimini über booking.com gebucht.

Wir verbrachten fünf spannende Tage in Riccione und jeder von uns ist auf seine Kosten gekommen. Am zweiten Tag stand ich um 5 Uhr auf, um 10 km am Strand entlang zu laufen und erlebte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang.

Nach dem Frühstück verbrachten wir mit meinem Sohn ein paar schöne Stunden am schönen Sandstrand von Riccione und badeten im kühlen Meer. In dieser Zeit erkundete mein Freund die Gegend mit dem Rennrad. Am Nachmittag tauschten wir und ich fuhr mit dem Rennrad an der Küste entlang zu den quirligen Städtchen Cattolica und Gabicce Mare. Das war meine erste Rennradtour im Ausland alleine und im ersten Moment hatte ich Bedenken. Ich hatte keine Karte dabei, aber über größere Straßen fand ich problemlos den Weg zurück ins Hotel.

Ein reiner Badeurlaub ohne sportliche Bewegung ist für mich heute undenkbar. Am Abend könnte ich mir keine kalorienreiche Pizza gönnen und untertags müsste ich auf Eis oder Kuchen verzichten. Das gleiche gilt ebenfalls für meinen 10-jährigen Sohn. Er treibt 5 bis 6 Stunden Sport in der Woche, aber trotzdem muss er sehr aufpassen, um das Gewicht zu halten.
Wir gingen wir viel spazieren, sammelten Muscheln, unternahmen eine 20-km Radtour zum Strand in Gabicce Mare sowie eine kleine Wanderung vom kleinen Ort auf der Steilküste Fiorenzuola di Focara zum einsamen Strand.

Jeden Tag badeten im kühlen Meer und mein Sohn hat Riesenspaß gehabt. Bis zu seiner Einschulung war ich sehr oft mit ihm am Mittelmeer und auf den Kanaren. Jetzt kann er sich an die alten Urlaube leider nicht mehr erinnern.

Auf viele Sightseeing-Touren hatte keiner von uns Lust gehabt. Um mir die interessante Altstadt von Rimini anzusehen, machte ich einen längeren 21-km Lauf. Einmal unternahmen wir einen Ausflug mit dem Auto nach San Marino. Die kleine, unabhängige Republik ist 30 km von Rimini entfernt und ist ein sehenswertes Ausflugsziel. Auf dem höchste Berg, dem Monte Titano (739 m) befinden sich drei malerische Festungen. Von dort aus genießt man wunderschöne Blicke auf die Apenninen und bis an die Adriaküste.

Insgesamt war unser Familienurlaub eine perfekte Kombination zwischen der Entspannung und der sportlichen Bewegung. Ich denke, dass ich in Zukunft noch viele solche Urlaube mit meinem Sohn verbringen werde. Mein Sohn, der zu Hause am liebsten mit den Freunden oder auf dem Smartphone spielen möchte, beginnt langsam zu verstehen, wie wichtig im Leben die Bewegung ist.

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