Film Everest und Buch In eisige Höhen – verwirklichte Träume von Abenteuern, die bis zum Tod führen

Gestern waren wir mit meinem Freund im Kino und haben uns den Bergsteigerfilm Everest endlich angesehen.

Es ist eine wahre und rührende Geschichte über eine dramatische Expedition, die mit 8 Todesfällen endet und gleichzeitig eine Kritik an Kommerzialisierung des Mount Everest.
Der höchste Berg der Welt (8848 m) wurde erst 1953 von Hillary und Norgay bestiegen und gilt als einer der schwierigsten und gefährlichsten Gipfel der Welt. Kein Wunder, dass das Dach der Welt ein Symbol für das größte Abenteuer ist und Träume hervorruft. Mittlerweile wurde der Mount Everest leider das Ziel des Massentourismus. Im Base-Camp halten sich Touristen auf, die noch nie ein Steigeisen angelegt hatten. Unzählige gut betuchten Klienten sind in der Lage bis zu 70.000 € zu bezahlen und ihr Leben zu riskieren, um den Traum vom Abenteuer zu verwirklichen und den höchsten Berg der Welt zu besteigen.
1996 spielt sich eine Tragödie auf dem Berg ab. Trotz der instabilen Wetterlage gehen die Bergsteiger auf den Gipfel. Da viele von ihnen über keine ausreichende Kondition verfügen und der Sauerstoff ausgeht, sind sie nicht mehr in der Lage bei den extrem schlechten Wetterverhältnissen den Abstieg zurück zum Lager zu schaffen. Die Hilfe kommt viel zu spät und 8 Menschen sterben.

Für mich stellt sich die Frage, wie weit die Träume von Abenteuern gehen dürfen. Die Antwort ist klar. Sie sollen die eigenen Fähigkeiten wie die Kondition nicht übersteigen und das eigene Leben nicht gefährden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um das eigene Leben glücklicher zu gestalten und die Träume von Abenteuern zu verwirklichen. Man kann mit dem Laufen anfangen, die eigene Kondition steigern und Marathons oder Ultras in den Bergen laufen. Wer noch mehr Herausforderung braucht, kann an Ironmans teilnehmen. Auf den wesentlich kleineren Gipfeln als Mount Everest kann man auch herrliche Aussichten genießen und Glücksmomente erleben. Wem das zu anstrengend ist, soll die Träume vom Besteigung des Mount Everest aufgeben, weil ihn der Traum das Leben kosten kann. Auf dem Dach der Welt herrschen nämlich Bedingungen, die nur für die Härtesten Menschen durchzustehen sind.

An der dramatischen Expedition hat auch der Autor Jon Krakauer teilgenommen, der seine Erinnerungen im Buch In eisige Höhen festgehalten hat.

Der Film Everest sowie das Buch In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest können über Amazon bestellt werden. Der Film auf DVD oder Blu Ray sind erst im April 2016 lieferbar.

 

Bildnachweis:
Grundsätzlich nutze ich in meinem Blog nur meine eigenen Bilder, da ich aber noch nie den Mount Everest gesehen habe, verwende ich in diesem Blogartikel die über Fotolia.de gekaufte Bildlizenz des Fotografen Daniel Prudek.

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