Wandern auf Madeira auf den höchsten Berg Pico Ruivo – abenteuerliche und sportliche Bergtour mit 1500 Höhenmetern

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Ende Februar haben wir eine Woche auf Madeira verbracht und sind fast jeden Tag gewandert. Unsere längste und anspruchsvollste Wanderung war die Bergtour auf den höchsten Berg Madeiras, den Pico Ruivo (1862 m). Der Gipfel ist zwar leichter vom Pico Arieiro erreichbar, aber wir entschlossen uns im Norden Madeiras, oberhalb des Dorfes Ilha (ca. 200 m) zu starten.

Der Wanderweg ist sehr abwechslungsreich und man bewegt sich durch verschiedene Vegetationszonen und Landschaften. Am Anfang genießt man herrliche Blicke bis zum Ozean. Danach geht man durch einen dichten und abenteuerlichen Lorbeerwald, der mich an einen Regenwald erinnerte. Die letzten 500-600 Meter verlaufen oberhalb der Waldgrenze und der Wanderweg bietet bei schönem Wetter wunderschöne Aussichten auf die ganze Insel. Auf den letzten 200 Höhenmetern lag ziemlich viel Schnee.
Kurz vor dem Gipfel befindet sich eine Hütte, wo der Wirt in der Wintersaison ein paar Kleinigkeiten wie Kaffee, Bier und Kekse anbietet.

Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg. Insgesamt ist die Bergtour für sportliche und geübte Wanderer zu empfehlen. Auf der Strecke von 19 km mussten wir 1500 Höhenmeter bewältigen. Der Weg im Wald war teilweise rutschig.

Am nächsten Tag haben wir eine leichte Küstenwanderung im sonnigen Süden von Madeira gemacht. Ich konnte sogar im kühlen Atlantik schwimmen und die Sonne am Sandstrand in Calheta genießen.

Bei unserem Madeiraurlaub handelte sich um eine günstige Pauschalreise, die ich auf urlaubia.de gebucht habe.

Bergtour vom Dorf Ilha im Norden Madeiras auf den Pico Ruivo (1862 m)

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